Eine Welle von Kirchenschändungen rollt durch Deutschland. Weitgehend lautlos, weil Justiz und Behörden die Fälle mit einem Erfassungstrick vertuschen. Das Ausmaß ist so schlimm, daß die katholische Kirchenführung Alarm schlägt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut der Bundesstatistik für Politisch Motivierte Kriminalität wurden 2024 allein 111 Straftaten gegen Kirchen registriert – ein Anstieg auf 92 Fälle im Vorjahr. Die Beobachtungsstelle für Intoleranz gegenüber und Diskriminierung von Christen in Europa schätzt, dass es 2023 mindestens 2.000 Fälle von Sachschäden an christlichen Einrichtungen in Deutschland gab. Seit 2018 zeigt sich ein leichter, aber stetiger Aufwärtstrend, der in Regionen wie dem Bistum Regensburg und Passau besonders spürbar ist: Dort wurden in den letzten Jahren Dutzende Vorfälle dokumentiert, darunter 19 allein im Bistum Passau innerhalb eines Jahres. In Sachsen meldeten die Behörden fast 70 Vandalismen an Kirchen in den vergangenen zwölf Monaten. Ein besorgter Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz warnt eindringlich vor der jüngsten Zunahme gravierender Gewalttaten gegen Gotteshäuser. Er spricht schon offen von einer Eskalation: Hier seien „sämtliche Tabus gefallen“, wie die Junge Freiheit zitiert.
Formen der Gewalt: Von Vandalismus bis Brandanschläge
Die Akte reicht von der Entweihung heiliger Wasserbecken und Beichtstühle mit Exkrementen über die Enthauptung von Christus- und Heiligenstatuen bis hin zu zerstörten Gebetbüchern, umgestürzten Kirchenbänken und Brandanschläge auf Altäre. Das wahre Ausmaß und das riesige Dunkelfeld wird jedoch systematisch verschleiert. Denn Polizei und Sicherheitsbehörden stufen Kirchenvandalismus regelmäßig als banale Sachbeschädigung ein, wodurch der christenfeindliche, religiös motivierte Hintergrund des Anschlag nicht als solcher erfaßt wird. Hinzu kommt, daß die Aufklärungsquote bei Fällen von Kirchenvandalismus verschwinden gering ist.
Folgen der Migration: Ursache und Wirkung müssen klar benannt werden
Diese Welle der Kirchenschändungen offenbart einen tiefgreifenden Angriff auf das Christentum. Es handelt sich um einen regelrechten Krieg gegen Christen in Deutschland und Europa, der durch die fahrlässige und verantwortungslose Entscheidung der politischen Eliten entfesselt wurde, die nationalen Grenzen für einen unbegrenzten Zustrom von Migranten aus arabischen Kulturräumen zu öffnen. Viele dieser Migranten bringen eine Haltung mit, die das Christentum ablehnt und ihm sogar offen feindselig gegenübersteht – eine Realität, die durch die Eskalation solcher Vorfälle nun schmerzlich evident wird.
Widersprüche der Bischofskonferenz: Kirchenasyl und Konsequenzen
Schizophren wirkt es hingegen, dass ausgerechnet die Deutsche Bischofskonferenz diese Zunahme beklagt. Diese Institution nutzt jede Gelegenheit, um für grenzenloses Asyl zu werben, hat das Kirchenasyl missbräuchlich zu einem umfassenden Aufnahmeprogramm für illegal Eingewanderte umfunktioniert und sich damit aktiv in die Politik der offenen Grenzen eingemischt. Nun werden sie von den gewalttätigen Konsequenzen ihres eigenen Tuns eingeholt.
Doch wer offene Grenzen propagiert, der muss nicht nur Freibäder, Geschäfte und Festplätze zu schwer bewachten Sicherheitszonen umbauen, sondern vor allem unsere christlichen Gotteshäuser zu uneinnehmbaren Festungen machen. In vielen Gemeinden gehören bereits Sicherheitsverglasung an Fenstern, Anti-Graffiti-Beschichtungen, Kameras und Alarmanlagen zur Grundausstattung. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in eine Zeit, in der der Glaube verteidigt werden muss wie eine belagerte Burg.







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Eine wertvolle Kultur hat ihren Menschen Weisheiten anzubieten. Zerstöre diese Kultur, bei uns stark christlich geprägte Kultur, und man zerstört zugleich auch ein Stück Identität der Menschen. Diese Absicht findet zur Zeit statt – und die institutionellen Vertreter, sprich die Kirchenvertreter, tun nichts dagegen, sondern folgen dem Mainstream, denn da gibt es mehr Geld – eine Strategie, die in die Bedeutungslosigkeit führt.