Wagner berichtete, er habe persönlich mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gesprochen, der der Gemeinde grundsätzlich zugestimmt habe. Dennoch sei von der Stadt bisher keine konkrete Maßnahme oder klare öffentliche Stellungnahme erfolgt. Gespräche habe es mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, BSW und AfD gegeben. Einzig mit der Linkspartei sei kein Kontakt zustande gekommen – ein Umstand, der besonders auffällt, weil der zuständige Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal dieser Partei angehört.

Wachsender Christenhass: Warum Schweigen keine Option mehr ist  

Der Pastor ist überzeugt, dass Angriffe auf christliche Einrichtungen in Europa weiter zunehmen werden. Der Christenhass steige, immer mehr Kirchen würden attackiert. Gerade deshalb müssten Christen ihre Stimme erheben und auf ihre Rechte pochen. Gleichzeitig warnte er davor, mit Hass oder Bitterkeit zu reagieren: „Wir schlagen nicht zurück.“ Es gehe darum, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und deutlich zu machen, dass solche Gewalt das gesellschaftliche Zusammenleben insgesamt gefährdet. Er hoffe, dass das Thema weiter Gehör finde und die Brisanz dieser Entwicklung in Deutschland endlich erkannt werde.