Politische Bevormundung: Die Deutsche Bischofskonferenz hat die AfD für Christen als nicht wählbar eingestuft. Damit greift sie tief in die freie demokratische Entscheidung der Bürger ein. Mit der versuchten Bevormundung und Einschüchterung von Millionen Wählern gefährden führende Bischöfe die freien Wahlen in Deutschland. Eine derart massive politische Aufmunitionierung der Kirchen gegen die politische Opposition ist historisch beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik.
Es ist ein konzentrierter Eingriff in demokratische Willensbildung der Bürger, den Pluralismus und die freien Wahlen durch die Kirchen: Bereits im Februar 2024 verabschiedete die Deutsche Bischofskonferenz einstimmig ein Papier, indem es heißt, dass Christen die AfD nicht wählen sollen und sich auch nicht für die AfD politisch engagieren sollen. Evangelische Vertreter schlossen sich an. Die EKD-Synode hatte bereits 2023 vor der AfD gewarnt.
Ratsvorsitzende und Landesbischöfe betonen seither wiederholt, die Partei sei für Christen nicht wählbar. Der Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch schoß den Vogel ab: Wer sich für die AfD engagiere, könne in der Diakonie nicht arbeiten, verkündete er. Bis heute zieht die Diakonie dieses totalitäre Programm durch: Erst kürzlich wurde eine langjährige Mitarbeiterin, Martina Müller, entlassen. Nach 15 Jahren. Sie hatte es gewagt, für die AfD zu kandidieren.
Linke Politkirchen: Wo ist die Trennung von Kirche und Staat geblieben?
Pfarrer, Bischöfe bis hoch zu Ratsvorsitzenden und hohen Würdenträgern: Vollkommen ungeniert betätigen sie sich als politische Aktivisten in einer atemberaubend weltanschaulichen Einseitigkeit und politisch vollkommen naiven Einteilung in gut und böse. Böse ist die AfD, die pauschal als „menschenfeindlich“ und „extrem“ abgekanzelt wird. Gut sind alle anderen Parteien, auch wenn diese – wie die Linkspartei – historisch zu den gefährlichsten Unterdrückern und Gegnern der Kirchen gehören. Die Trennung von Kirche und Staat scheint jedenfalls für keinen mehr zu gelten.
Wer glaubt, die Kirchen hätten hier nur eine theologische Grenze gezogen, übersieht den öffentlichen Druck. In Wahljahren, in denen die AfD in Teilen Deutschlands hohe Umfragewerte erreicht, wird aus der Ablehnung einer Partei schnell die Ablehnung einer ganzen Wählerschaft.
In Ostdeutschland haben Aufrufe von linken Polit-Bischöfen wie Gerhard Feige, der in Magdeburg persönlich vor einem Wahlsieg der AfD warnt und ohne argumentative Substanz verkündet, das Parteiprogramme widerspreche christlichen Werten, nur geringe Auswirkungen haben. Die Umfragewerte für die AfD legen von Woche zu Woche zu. Die Kirchen haben im Osten als „moralische Instanz“ naturgemäß einen geringeren Stellenwert als in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Dort stößt die linientreue Staatsnähe der Kirchenführungen , deren kampfmütige Inbrunst und ihr politische-missionarischer Eifer auf deutlichere Resonanz.
Die Kirchen übernehmen die Mainstream-Anti-AfD-Propaganda
Viele AfD-Wähler sind entsetzt, dass die Kirchen so bewusst in das Wahlgeschehen eingreifen und dabei sämtliche Narrative der Mainstream-Presse und etablierten Parteien gegen die AfD eins zu eins übernehmen. Die politische Naivität der Kirchenoberen, die sich ohne zu zögern mit radikal-linken Bewegungen aus dem grünen und roten Spektrum zusammentun und sich bereitwillig für die Umerziehungsagenda der queer-aktivistischen Minderheiten einspannen lassen, ist historisch beispiellos. So kann nur eine Institution agieren, die sich innerlich von ihren Grundwerten – in diesem Fall von der christlichen Theologie – von der Gottebenbildlichkeit und Würde des Menschen und der gottgegebenen Schöpfungsordnung, von Gerechtigkeit und Achtung vor dem Leben – gelöst hat.
Die Kirchenführungen entfremden den Christen die Kirchen und damit den Ort, in dem Gläubige unterschiedslos von Stand, Weltanschauung und Überzeugungen mit Gott in Verbindung treten. Ein Ort, in dem Staat draußen bleibt. Aber wenn Predigten immer mehr Parteitagsreden gleichen und Pfarrer, Superintendanten und Bischöfe ihre Kirchen umfunktionieren zu queeren Diskotheken und Demo-Vorbereitungsräumen linker NGOs, Kirchensteuern für Gender-Ratgeber mißbrauchen und die christliche Mission in linke Polit-Belehrung verwandeln, brauchen sie sich nicht wundern, wenn sie vor leeren Bänken predigen.







1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Wenn die Kirche vorschreibt, wen Bürger wählen sollen und wen nicht, wird
es noch mehr Kirchenaustritte geben.