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Die extrem angestiegene Messergewalt in Deutschland wirft eine grundlegende Frage der Gerechtigkeit auf: Welche Form von Gerechtigkeit erfahren die tausenden Opfer – und insbesondere die Kinder und Jugendlichen unter ihnen –, wenn diese Form der Gewalt in der jetzigen Dimension erst durch eine jahrelang betriebene Politik der unkontrollierten Grenzöffnung möglich wurde?
Diese Politik, die seit 2015 von Angela Merkel verfassungswidrig durchgepeitscht und von allen folgenden Bundesregierungen fortgesetzt wurde, hat einen Zustand geschaffen, in dem tagtäglich neue Opfer hinzukommen und Rechtlosigkeit für viele Bürger zur bitteren Realität geworden ist und immer neue Opfer schafft.
Zahlen, die man nicht wegdiskutieren kann
Offizielle Zahlen zeigen seit Jahren einen klaren Trend: Die Zahl schwerer Stichverletzungen und Messerangriffe steigt massiv. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2024 bundesweit 29.014 Straftaten mit Messerangriff registriert – das entspricht etwa 79 Fällen pro Tag. Davon entfielen 15.741 auf schwere Gewaltdelikte. Klinische Register der Unfallchirurgen dokumentieren, dass die Zahl der schwerverletzten Opfer durch Stichverletzungen seit 2019 um etwa 50 Prozent zugenommen hat. Fast jedes zehnte Opfer einer solchen Tat überlebt sie nicht.
Berlin als trauriger Spitzenreiter der Entwicklung
Besonders deutlich wird die Eskalation in der Hauptstadt. Während 2016 noch vergleichsweise wenige Fälle (37) in Kliniken behandelt werden mussten, waren es 2024 bereits 106 – und bis Oktober 2025 kamen 65 weitere schwere Stichverletzungen hinzu. Insgesamt mussten in diesem Zeitraum über 500 Menschen mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen versorgt werden; für manche kam jede Hilfe zu spät. Die Zahlen aus Berlin spiegeln ein bundesweites Muster wider, das sich nicht durch Einzelfälle erklären lässt.
Tausende Familien zerstört – ein unsichtbares Leid
In den vergangenen zehn Jahren haben schätzungsweise 1.000 Familien einen Sohn, eine Tochter, einen Partner oder ein anderes geliebtes Mitglied durch Messerangriffe verloren. Diese Zahl stammt von Michael Kyrath, dem Vater der 17-jährigen Ann-Marie, die 2023 zusammen mit ihrem 19-jährigen Freund Danny im Regionalzug bei Brokstedt brutal ermordet wurde. Kyrath hat seitdem Kontakt zu Hunderten weiterer betroffener Familien aufgenommen und steht heute mit mehr als 1.000 Angehörigen in Verbindung, die ebenfalls durch Messerangriffe ein Familienmitglied verloren haben. Die Täterprofile ähneln sich oft erschreckend: häufig junge Männer mit Migrationshintergrund, häufig vorbestraft, häufig mit einem Messer bewaffnet, häufig ohne erkennbares Motiv jenseits von extremer Brutalität.
Bei dem Angriff in Brokstedt stach der ausreisepflichtige Täter 38 Mal zu, vornehmlich in Hals und Gesicht – ohne erkennbaren Anlass. Alle betroffenen Familien berichten vom selben Muster: brutale, sinnlose Gewalt – und danach Schweigen oder hohle Floskeln aus der Politik.
Die verdrängte Verbindung zur Migrationspolitik seit 2015
Diese Gewaltwelle existiert in dieser Intensität nicht zufällig. Sie hängt untrennbar mit der Entscheidung zusammen, ab 2015 die Grenzen weit zu öffnen – eine Politik, die von der damaligen Kanzlerin initiiert und von allen nachfolgenden Regierungen ausnahmslos ohne Abstriche fortgeführt wurde. Ohne diese jahrelange Kontrolllosigkeit wären viele der Opfer heute noch am Leben. Viele Kinder und Jugendliche, die stattdessen brutal aus dem Leben gerissen wurden, hätten weiter lachen, lernen, träumen können.
Die betroffenen Familien tragen ihren Schmerz lebenslang – ohne offiziellen Gedenktag, ohne Mahnmal, ohne dass die Politik die Dimension des Leids wirklich anerkennt. Stattdessen wird die Realität oft kleingeredet oder wegdefiniert. Doch die Zahlen lügen nicht. Und die Frage bleibt: Wie viel Gerechtigkeit steht den Opfern und Hinterbliebenen eigentlich zu, solange die politischen Ursachen nicht benannt und gestoppt werden?
Wie viele Leben hätten bewahrt werden können, wenn die Grenzen rechtzeitig und konsequent geschützt worden wären? Diese Rechnung lässt sich nicht exakt aufstellen – aber sie ist blutig und wächst jeden Tag weiter.






