Beitrag ursprünglich erschienen bei Freie Welt
In einer für sie typischen Wendung hat die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung erstmals einen Charterflug organisiert, um Afghanen nach Deutschland zu holen. Die Evangelische Kirche hilft beim Afghanen-Import kräftig mit.
Am Flughafen Erfurt landete das Flugzeug mit 193 Passagieren – darunter 104 Frauen und 89 Männer. Von dort aus wurden sie in ein Übergangslager in Niedersachsen gebracht, bevor sie auf die Bundesländer verteilt werden.
Nur die Spitze des Eisbergs vom Afghanen-Import
Weitere 1.900 Afghanen warten in einem Übergangslager in Pakistan auf ihre Abreise nach Deutschland, weil diesen die damalige Regierung unter Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ihre Aufnahme zugesagt hatte. Die neue Regierung hat das Programm zwar im Frühjahr eingefroren, doch die Afghanen kämpfen nun vor Gericht um ihre Einreise – oft mit Hilfe von Initiativen wie der „Kabul Luftbrücke“.
Jetzt mischt sich auch wieder die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein: Sie kündigte an, einen hohen Betrag vom Kollektegeld abzuzweigen, um die Aufnahmeklagen der Afghanen zu finanzieren. Ob die Gläubigen mit der ideologisch geleiteten Zweckentfremdung ihrer Privatspenden einverstanden sind oder überhaupt gefragt wurden, teilte die EKD nicht mit.
Kirchenfinanzierte Klagen: Mißbrauch von Spenden für politische Agenda der Massenmigration?
Bischof Christian Stäblein, Flüchtlingsbeauftragter der EKD, hat angekündigt, 100.000 Euro aus Kollekten bereitzustellen, um die „Kabul Luftbrücke“ zu unterstützen. „Wir geben 100.000 Euro aus Kollekten an die Kabul Luftbrücke, um die Klageverfahren der Betroffenen zu unterstützen und ihre humanitäre Versorgung zu sichern“, erklärte er. Stäblein betont die moralische Verpflichtung: „Sie haben für unsere Werte und Interessen, nicht zuletzt für Freiheit und die gleiche Würde aller, ihr Leben riskiert und ebenso das ihrer Familien. Die Bundesrepublik Deutschland hat ihnen daher Schutz zugesichert und eine verbindliche Aufnahmezusage erteilt.“
Bundesregierung: Weitere Afghanen werden auch im nächsten Jahr eingeflogen
Währenddessen versucht die Bundesregierung, die Wartenden mit hohen finanziellen Anreizen – fünfstelligen Summen und Sachleistungen – zum Verzicht auf die Aufnahme zu bewegen. Bisher haben 62 Personen zugestimmt, und weitere Verhandlungen laufen. Pakistan drängt indes auf Eile und droht mit Abschiebungen nach Afghanistan ab Jahresende. Die Regierung rechnet jedoch damit, dass Aufnahmen auch im neuen Jahr möglich bleiben.








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Die Kirche bzw. ihre Vertreter befinden sich im Zustand der Verwirrung – Das Verfolgen des eigentlichen Ziels ist verloren gegangen.